Die IG Metall Hanau-Fulda weitet ihre Warnstreiks in der Region weiter aus. Hintergrund sind die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband um eine Erhöhung der Entgelte der Beschäftigten der Branche. Die IG Metall hat eine Forderung von 5% Entgelterhöhung für eine Laufzeit von 12 Monaten aufgestellt. Die Arbeitgeber haben zuletzt ein Angebot von 2,1 % für 24 Monate unterbreitet.
„Die unerwartet sehr hohe Beteiligung an den Warnstreiks der vergangenen Tage macht deutlich, dass die Beschäftigten der Branche sehr unzufrieden sind, mit dem bisherigen Angebot der Arbeitgeber", so Robert Weißenbrunner, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Hanau-Fulda. „Ich bin mir sicher: Das wird keine Tarifrunde, wie in den letzten Jahren. Wir sind zu vernünftigen Lösungen vor Pfingsten bereit, aber nicht um jeden Preis. Die Arbeitgeber spielen mit dem Feuer, die Arbeitskampfbereitschaft ist hoch. Wir bereiten ab heute weitere Aktivitäten zur Durchsetzung unserer Forderung in Form von schichtübergreifenden Tagesstreiks in ausgewählten Betrieben vor", kündigte Weißenbrunner bei der heutigen Warnstreik-Kundgebung vor der Hanauer Vacuumschmelze an.
]]>Nach drei Verhandlungsrunden in denen die IG Metall stets um eine Lösung bemüht war, konnte vor dem Ende der
Friedenspflicht kein akzeptables Verhandlungsergebnis erzielt werden. Stattdessen setzen die Arbeitgeber auf Provokation, in dem sie in der zweiten Verhandlung ein erstes Angebot von 0,9% für 12 Monate unterbreitet hatten. In der dritten Verhandlungsrunde am 28.04.2026 haben sie nun 2,1% für 24 Monate angeboten. Die Arbeitgeber in der Metallindustrie legen es in dieser Tarifbewegung offensichtlich darauf an und suchen offen den Streit mit den Beschäftigten und ihrer IG Metall.
Wir hatten in den letzten Wochen für den Fall der Fälle Vorbereitungen für Warnstreiks in der Region getroffen. Noch in der Nacht vom 28. auf den 29.04.2026 wurden die Nachtschichten der Firmen ABB, NORMA und VAC für zwei Stunden zum Warnstreik aufgerufen. Über 250 Beschäftigte versammelten sich vor dem Hanauer VAC-Standort in der Ehrichstraße und machten eindrucksvoll deutlich, dass sie hinter der Forderung nach 5% mehr Entgelt stehen.
]]>Auf einer Delegiertenversammlung der IG Metall Hanau-Fulda in Bad Orb wurde am Donnerstag Robert Weißenbrunner in seiner Position als Erster Bevollmächtigter der IG Metall-Geschäftsstelle Hanau-Fulda mit 92,8% der Stimmen bestätigt. Der 37-Jährige steht damit für weitere vier Jahre an der Spitze der Metallgewerkschaft in der Region. Als ehrenamtlicher 2. Bevollmächtigter wurde Klaus Ditzel mit 96,4% der Stimmen gewählt. Der 54-jährige Betriebsratsvorsitzende der Fa. Norma in Maintal ist seit 2008 bereits Mitglied des Ortsvorstands der IG Metall Hanau-Fulda.
]]>Vom 18. - 28. Januar 2026 haben die rund 9.300 IG Metall-Mitglieder in der Region in acht Wahlbezirken ihre Delegierten für die Delegiertenversammlung gewählt. Unsere Delegiertenversammlung besteht aus 84 ordentlich gewählten Delegierten. Weitere 52 Kolleginnen und Kollegen wurden als stellvertretende Delegierte gewählt. Die Delegiertenversammlung trifft sich viermal im Jahr und fasst alle wichtigen Beschlüsse für unsere IG Metall-Geschäftsstelle. In der Wahlperiode 2026 - 2019 wurden folgende Kolleginnen und Kollegen gewählt:
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Nach aktuellen Umfragen ist die rechte Alternative für Deutschland (AfD) mit zwölf Prozent drittstärkste Kraft in Hessen. Die Gewerkschaften in der Region halten die Partei für gefährlich und ruft dazu auf, genau hinzuschauen, denn für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat sie nichts übrig. „Säße die AfD im Parlament, wären die Leidtragenden ihrer Politik in erster Linie Arbeitnehmer", sagt Ulrike Eifler, Geschäftsführerin der DGB-Region Südosthessen. „Denn wirtschafts- und finanzpolitisch denkt die AfD marktradikal. Wenn es nach ihr ginge, würde der Spitzensteuersatz weiter gesenkt und der Staat auf ein Minimum reduziert werden." Außerdem habe die AfD sich klar gegen den Mindestlohn positioniert und spricht sich damit für eine Ausweitung des Niedriglohnsektors aus. Auch zu hohe Lohnnebenkosten und die Frauenquote seien der Partei ein Dorn im Auge. Zudem stehe die AfD dafür, dass Bildung "Kernaufgabe der Familie" werden solle, Kitas und Schulen sollen sie lediglich "sinnvoll ergänzen".
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Der IG Metall Bezirk Mitte hat einen Film gedreht, in dem die Vorgehensweise gewerkschaftlich Aktiver in betrieblichen Konflikten beschrieben wird. Unter anderem wird der Konflikt um einen Zukunftstarifvertrag bei der VAC beschrieben. Auch Aktive aus unserer Geschäftsstelle kommen zu Wort. Das ein oder andere kann sicherlich auch in anderen Betrieben nachgeahmt werden. Nur Mut!
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Der Kollege Günther Brand wurde am vergangenen Mittwoch mit der höchsten Auszeichnung der deutschen Gewerkschaftsbewegung geehrt. Der ehemalige Geschäftsführer der Gewerkschaft Textil-Bekleidung hat in den letzten 50 Jahren durch sein vielfältiges Engagement unsere Bewegung gestärkt. Er war entscheidend daran beteiligt, dass der Zusammenschluss der GTB mit der IG Metall in der Region erfolgreich klappen konnte.
Es ist deshalb nur folgerichtig, dass Günther Brand mit dieser Medaille ausgezeichnet wurde. Noch heute ist Günther im Seniorenvorstand und in der Rentenberatung aktiv. Außerdem ist er ein willkommener Ratgeber für ehren- und hauptamtlich Aktive der Gewerkschaften in Osthessen. Herzlichen Glückwunsch, Günther!
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Der Blick auf die lokale Situation von Geflüchteten war Teil einer Bestandsaufnahme im Rahmen eines Seminars, zu dem verschiedene politische Gruppen Hanaus eingeladen hatten. Der DGB und die IG Metall gehörten dazu, aber auch das Rhein-Main-Bündnis gegen Sozialabbau und Billiglöhne, der Runde Tisch für menschenwürdiges und bezahlbares Wohnen sowie „kein mensch ist illegal". Unter dem Titel „Solidarität statt Spaltung" stand dabei folgende Frage im Mittelpunkt: „Wie lösen wir die sozialen Fragen, die uns schon lange belasten und jetzt auch einer Integration der Flüchtlinge im Wege stehen?" Schnell wurde klar, dass die aktuelle Zuwanderung alte sozialpolitische Fragen neu stellt. „Die logistischen Schwierigkeiten bei der Unterbringung der Flüchtlinge sind hausgemacht", sagte Andrea Guevara vom Runden Tisch für menschenwürdiges und bezahlbares Wohnen.
Die letzte Betriebsrätinnen-Tagung fand dieses Jahr im November statt und behandelte das Thema „Verhandlungen strategisch führen". Die Tagung fand großen Anklang, denn Verhandlungen gehören mit zu den wichtigsten Aufgaben von Betriebsrätinnen. Nach der Einigung über inhaltliche Ziele und Forderungen mit der Belegschaft und im Betriebsratsgremium kommt der wohl entscheidendste Teil: die Verhandlung mit den Arbeitgeber. Die Beteiligten lernten verschiedene Verhandlungsmodelle kennen. Sie übten Methoden, um Verhandlungen systematisch vorzubereiten, klare Ziele und Interessen zu formulieren, sowie Strategien und Taktiken, um diese zu erreichen.

Bei der Hanauer Vacuumschmelze haben gute Betriebsversammlungen stattgefunden. Traditionell finden für alle Schichten und damit insgesamt drei Betriebsversammlungen statt. Bei der Versammlung wurden sehr viele wichtige Themen angesprochen und Aktionen durchgeführt: So hat die JAV mit dem Betriebsrat eine Spendenaktion für Flüchtlinge ins Leben gerufen. Es wurde während der Versammlung für die Diakonie Hanau Geld gesammelt. Die Geschäftsführung der VAC hatte sich bereit erklärt, die Spendensumme zu verdoppeln. Außerdem wurde angekündigt, dass die VAC-Ausbildungswerkstatt nach Feierabend für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt wird und sie dort eine Metall-Grundausbildung erhalten bzw. Praktika absolvieren können.
]]>In ersten Verhandlungen haben die Vertreter des Autohauses Kunzmann zugesagt, die Tarifverträge des hessischen Kfz-Handwerks vollumfänglich anzuwenden. Außerdem konnte man sich auf Vertragseckpunkte einigen, die für die Kolleginnen und Kollegen mögliche Verluste durch die Überleitung aus der tariflichen „Daimler-Welt" in die hessischen Tarifverträge weitgehend verhindert.
]]>Am vergangenen Donnerstag hat die letzte Delegiertenversammlung in der Wahlperiode 2012 – 2025 stattgefunden. Im Rahmen des Geschäftsberichts ging Robert Weißenbrunner auf die Terroranschläge und die Flüchtlingssituation ein. Es wurde eine Resolution verabschiedet, in der man die Terroranschläge aufs Schärfste verurteilt und man denjenigen entschlossen entgegentritt, die vor dem Hintergrund der Anschläge, Fremdenangst und Fremdenhass verbreiten. Es bleibe dabei: Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder Armut fliehen, müssen Asyl in Deutschland und Europa erhalten.
]]>Am 23.11.15 wurden die Tarifverhandlungen bei Bilfinger water technologies GmbH weiter geführt. Inhaltlich geht es um die Eckpunkte des zukünftigen Manteltarifvertrages für die Konzernsparte. Unterstützt wurde die Verhandlung von rund 40 Kolleginnen und Kollegen, die ihre Mittagspause dazu nutzten, den Teilnehmern der Verhandlung deutlich zu machen, was sie von den Verhandlungen erwarten. „Tarifvertrag statt Nasenprämie" stand auf ihren Bannern. So wurde dem Arbeitgeber nochmal vor Augen geführt, dass hinter der kleinen Tarifkommission der IG Metall eine starke und Konfliktbereite Belegschaft steht! Ein weiteres Mal hat sich gezeigt, dass „Verhandlungstage" auch „Aktionstage" sein müssen.
]]>Nach dem Austritt aus dem Arbeitgeberverband im Mai diesen Jahres starten nun die Tarifverhandlungen bei der Bilfinger water technologies GmbH in Hanau. Ziel dieser Verhandlungen ist es, die unterschiedlichen Tarifregelungen in verschie-denen Standorten wie z.B. Hanau, Wiesbaden und Karlsruhe in einen gemeinsamen, bundesweit gültigen Tarifvertrag für die Konzernsparte zu überführen. Nach ersten Sondierungsgesprächen finden am 23.11.2025 die ersten Verhandlungen statt.
Die Schwierigkeit bei diesen Verhandlungen liegt in den bisher sehr unterschiedlichen tariflichen Regelungen der Stand-orte. Die Kollegen und Kolleginnen in Hanau und Wiesbaden waren bisher über den Flächentarifvertrag der Heizungsin-dustrie Hessen (ITGA) gebunden, während die Kollegen und Kolleginnen aus Karlsruhe den Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg angewandt haben.
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Zu mehr Gelassenheit in der aktuellen Flüchtlingsdiskussion rät die Geschäftsführerin der DGB-Region Südosthessen Ulrike Eifler. „Wenn man sich die Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge genauer anschaut, dann ist die ganze Aufgeregtheit nicht zu verstehen." Demnach sind von Januar bis September lediglich 274.923 Erstanträge auf Asyl gestellt worden, davon etwa 40.000 im Monat September. „Wenn wir davon ausgehen, dass sich vielleicht noch einmal so viele Flüchtlinge in der Bundesrepublik aufhalten, die noch nicht registriert sind oder die noch keinen Antrag auf Asyl gestellt haben, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wo die ganze Panik herkommt", so Eifler. Sie verweist darauf, dass in den frühen neunziger Jahren die Zahlen der Flüchtlinge deutlich höher lagen. Vergessen werde in der Diskussion auch, dass die Bundesrepublik zwischen 1990 und 1994 zusätzlich zu den Asylbewerbern noch 1,2 Millionen Spätaussiedler aufgenommen hatte. 1998 habe es einen weiteren Schub gegeben. „Insbesondere die Integration der Spätaussiedler gilt heute als Erfolgsgeschichte", sagt Eifler.
Die Mitglieder der IG Metall bei Daimler Fulda bereiten sich nach dem Verkauf der Niederlassung auf den Betriebsübergag zum Autohaus Kunzmann vor. Am Dienstag dem 20.10 fand eine Mitgliederversammlung statt, die trotz Herbstferien sehr gut besucht war. Die zukünftigen Arbeits- und Entgeltbedingungen waren natürlich Thema Nummer 1. Obwohl Kunzmann angekündigt hat, den hessischen KFZ Tarifvertrag anzuwenden, besteht die berechtigte Sorge, dass damit eine massive Verschlechterung der momentan geltenden Arbeits- und Entgeltbedingungen verbunden ist.
]]>Es ist eine gute und schöne Tradition in der IG Metall, das wir jedes Jahr die Kolleginnen und Kollegen ehren, die 25, 40, 50, 60 und 70 Jahre der IG Metall und der deutschen Gewerkschaftsbewegung in Treue und Solidarität verbunden waren. Wir ehren in diesem Jahr: 203 Kolleginnen und Kollegen für ihre fünfundzwanzigjährige Mitgliedschaft, 116 Kolleginnen und Kollegen für ihre vierzigjährige Mitgliedschaft, 62 Kolleginnen und Kollegen für ihre fünfzigjährige Mitgliedschaft 34 Kolleginnen und Kollegen für ihre sechzigjährige Mitgliedschaft und 12 Kolleginnen und Kollegen für ihre 70-jährige Mitgliedschaft
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Die Daimler AG verkauft die Niederlassung (NDL) Fulda an das Autohaus Kunzmann. Die Verträge sollen in den nächsten Tagen unterschrieben werden. Am 09.10 hat in Frankfurt hat ein erstes Gespräch zwischen der IG Metall und Kunzmann stattgefunden. Der Inhaber von Kunzmann, Karl Diehm, hat uns erklärt, er werde die NDL Fulda als eigenständige GmbH fortführen, tarifgebunden über den Tarifvertrag des hessischen KFZ Gewerbe. Der Standort sei gesichert, aber natürlich werde man mögliche Synergieeffekte mit anderen Kunzmann Autohäusern prüfen.
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In der türkischen Hauptstadt Ankara sind am 10. Oktober 2025 bei einer Friedensdemonstration fast 100 Menschen bei einem Terrorakt ums Leben gekommen. Die Demonstration wurde von den gewerkschaftlichen Organisationen DISK (Konföderation der progressiven Gewerkschaften), KESK (Konföderation der öffentlichen Angestellten), TMMOB (Gewerkschaft der türkischen Ingenieure und Architekten) und TTB (Gewerkschaft der türkischen Ärzte) organsiert.
]]>Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ haben am 10. Oktober 2025 etwa 250.000 Menschen, davon rund 200 aus der Region, gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) sowie Kanada (CETA) protestiert. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis.
"Heute ist ein großer Tag für die Demokratie“, erklärten die Organisatoren. Von der Demonstration gehe eine klare Botschaft aus: „Wir stehen auf gegen TTIP und CETA. Gemeinsam verteidigen wir unsere Demokratie und gehen für gerechten Handel auf die Straße. Die Verhandlungen zu TTIP auf Grundlage des jetzigen Mandates müssen gestoppt werden. Der vorliegende CETA-Vertrag darf so nicht ratifiziert werden“, hieß es weiter.]]>
Die gewerkschaftlichen Vertrauensleute der Firmen ABB und Thermo haben Ende September im Rahmen von zwei Wochenendseminaren die Zeit genutzt, um sich mit verschiedenen aktuellen Themen zu beschäftigen. Die Vertrauensleute der Fa. Thermo aus Langenselbold nutzten die Zeit, um ihrer Vertrauensleutestrukturen im Betrieb zu reflektieren und weiterzuentwickeln:
]]>An einem Wochenende Anfang September hat die IG Metall-Jugend ein Seminar im Schullandheim Wegscheide in Bad Orb durchgeführt. Dort wurden die frisch eingestellten Azubis an das Berufsleben herangeführt. Neben vielen sportlichen Aktivitäten, Runden am Lagerfeuer und angeregten Diskussionen bearbeiteten wir Themen wie „Wer vertritt meine Interessen im Betrieb", den Interessengegensatz sowie die Vorstellung der Gewerkschaftslandschaft. Das Seminarkonzept wurde im Ortsjugendausschuss entwickelt und gemeinsam durchgeführt.
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In dem Fuldaer Traditionsunternehmen Reform Maschinenfabrik GmbH hat sich in den letzten Wochen viel bewegt. Durch einen starken Rückgang der Schleifmaschinenverkäufe wurde vor einigen Jahren ein zweites Standbein der Produktion etabliert. Für die Schwesterfirma FFT EDAG GmbH wurden industrielle Lohnfertigungen übernommen, die die Arbeitsplätze trotz sinkender Schleifmaschinenaufträge abgesichert haben. In gemeinsamen Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung, Betriebsrat und IG Metall wurden die Voraussetzungen für die Schaffung einer neuen Firma, der Reform Grinding GmbH, verhandelt.
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Die IG Metall im Bezirk Mitte präsentiert auch in 2026 ein attraktives, spannendes und vielfältiges Seminarangebot. Grundlage dafür sind unsere vier Handlungsfelder der Tarif-, Betriebs-, Gesellschafts- und Organisationspolitik. Gewerkschaftliche Bildungsarbeit ist notwendig, um diese Handlungsfelder gemeinsam mit allen Beteiligten zu gestalten. Bildungsarbeit hilft darüber hinaus, Gewerkschaft erfahrbar zu machen. Sie führt an die Organisation heran und entfaltet Bindekraft. Sie ist ein wichtiger Ort gewerkschaftlicher Öffentlichkeit.
]]>Die IG Metall Hanau-Fulda hat ihre Mitglieder und die Belegschaften zur Solidarität mit Flüchtlingen und allen gesellschaftlichen Kräften aufgerufen, die für die Rechte von Flüchtlingen und ihre Integration eintreten. Wir haben öffentlich angekündigt verschiedene Materialien für Betriebsräte, JAVen und Vertrauensleute für eine solidarische Flüchtlingspolitik zur Verfügung zu stellen.
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Im Februar 2025 legte die Geschäftsführung der VAC Überlegungen auf den Tisch, dass am Hanauer Standort bis zu 340 Arbeitsplätze abgebaut, ausgelagert oder verlagert werden sollen. Einen solch umfangreichen Abbau von Arbeitsplätzen hat es in der Geschichte des Hanauer Traditionsunternehmens noch nicht gegeben und dies hätte bedeutet, dass die Belegschaft um rund ein Viertel reduziert worden wäre. Die nun erstellte Broschüre dokumentiert unsere Auseinandersetzung und beschreibt unsere Vorgehensweise. Dabei kommen sowohl die Verantwortlichen als auch die Betroffenen zu Wort.
Die IG Metall hat ihre Mitglieder und die Belegschaften zur Solidarität mit Flüchtlingen und allen gesellschaftlichen Kräften aufgerufen, die für die Rechte von Flüchtlingen und ihre Integration eintreten. In der Broschüre "Pro Menschenrechte – Contra Vorurteile" liefern wir Fakten und Argumente zur Flüchtlingsdebatte. Wir möchten auch eine Hilfestellungen für den Umgang mit Unkenntnis, Vorurteilen und Rassismus geben. Die Broschüre ist von der IG Metall in Kooperation mit Pro Asyl und der Amadeu Antonio Stiftung herausgegeben worden.
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Mit einem öffentlichen Aufruf fordern Betriebsräte ausgewählter Großbetriebe die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetze gegen den Missbrauch von Werkverträgen konsequent umzusetzen. Der Aufruf "Den Missbrauch von Werkverträgen stoppen – jetzt handeln" erscheint am 21. September 2025 bundesweit als Anzeige in regionalen und überregionalen Tageszeitungen. Unterzeichnet haben 24 Gesamtbetriebsratsvorsitzende:
Betriebsräte und Vertrauensleute der IG Metall rufen Sie als Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag angekündigten Gesetze gegen den Missbrauch von Werkverträgen konsequent umzusetzen. Fairer Wettbewerb braucht klare Regeln! Der missbräuchliche Einsatz von Werkverträgen führt zu Wettbewerbsverzerrung, Lohndumping und unsicherer Beschäftigung.
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Die IG Metall Hanau-Fulda ruft ihre Mitglieder dazu auf, Geflüchtete in Deutschland willkommen zu heißen und ihnen bei der Integration zu helfen. "Die jetzt zu uns gekommenen Menschen brauchen eine Perspektive und konkrete Kontakte vor Ort", sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hanau-Fulda, Robert Weißenbrunner. Als IG Metall werde man Mitglieder und Betriebsräte auffordern, entsprechend aktiv zu werden. „Wir werden als IG Metall auch selbst konkrete Projekte im Main-Kinzig-Kreis und Osthessen praktisch und finanziell unterstützen", kündigte Weißenbrunner im Rahmen der am gestrigen Abend in Gelnhausen stattgefundenen Delegiertenversammlung der IG Metall Hanau-Fulda an. Hagen Kopp vom Netzwerk „Kein Mensch ist illegal“ berichtete im Rahmen der Delegiertenversammlung über die Hintergründe der Flüchtlingssituation und informierte die rund 100 Delegierten über die Folgen und die sozialpolitischen Herausforderungen sowie über konkrete Handlungsmöglichkeiten.
Das bereits vorab umstrittene Betreuungsgeld wurde in einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gekippt, mit der Begründung, dass der Bund nicht die Kompetenz habe, um ein solches Gesetz zu erlassen. Ein Betreuungsgeld ist Angelegenheit der Länder ist und nicht des Bundes, da es nicht zur Herstellung gleichwertiger Lebensumstände notwendig ist.
Die IG Metall begrüßt diese Entscheidung grundsätzlich, da das Betreuungsgeld in erster Linie weiterhin die ungleichen Chancen und Nachteile von Frauen am Arbeitsmarkt und letztlich das spätere Altersarmutsrisiko verschärft. Das Betreuungsgeld wurde bislang in 95 Prozent der Fälle von Frauen genutzt, nur wenige Männer nahmen es bislang in Anspruch. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter dreijährige Kinder fördert und erleichtert den Wiedereinstieg in das Berufsleben.
]]>von: igmetall-hanaufulda.de: Zukunft statt Sozialplan war das Ziel der Beschäftigten der Vacuumschmelze im hessischen Hanau. Mit dem erkämpften Tarifvertrag mit Standortgarantie und Bekenntnis zur Tarifbindung haben sie das erreicht. Ihr Erfolgsrezept: Die Mitglieder waren von Anfang an beteiligt und feilten gemeinsam an dem Forderungspaket, das die Grundlage für die Zukunft ihres Standortes bildet.
"Wir werden gewinnen. Wir haben schon einmal gewonnen", erklärte ein Metaller noch während der Warnstreikphase selbstbewusst. Er sollte recht behalten mit seiner Prognose. Schon einmal haben die VAC-Beschäftigten bewiesen, dass sie es können: Mit Streiks haben sie die Tarifflucht ihres Arbeitgebers verhindert. Das war 2008.
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Jörg Köhlinger ist neuer Bezirksleiter des IG Metall Bezirks Mitte. Der Vorstand der IG Metall hat ihn am Dienstag den Tarifsekretär des IG Metall Bezirks Mitte zum Bezirksleiter bestellt. Die Bezirkskommission der Bezirksleitung hatte bereits am 24. Juni Köhlinger einstimmig dem Vorstand als neuen Bezirksleiter vorgeschlagen. Köhlinger übernimmt sein Amt von Armin Schild der Geschäftsführer des neu gegründeten „Netzwerks Zukunft der Industrie" in Berlin wird.
Köhlinger: "Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Bezirksleiter. Ich kenne den Bezirk mit seinen vielfältigen Strukturen in den vier Bundesländern gut. Vor uns liegen große Herausforderungen, die die Arbeitswelt von mehr als 320.000 Mitgliedern betreffen." Um anstehende Aufgaben und wichtige Themen der kommenden Monate zu bearbeiten, werde er sich eng mit den 27 Verwaltungsstellen sowie ihren ehren- und hauptamtlichen Vertretern abstimmen. Mit den Arbeitgebern werde er einen konstruktiven Dialog suchen. „Wir reden dabei auf Augenhöhe und ich habe die Durchsetzungskraft einer starken Gewerkschaft im Rücken", sagte Köhlinger.
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Die Beschäftigten der Vacuumschmelze GmbH und Co KG (VAC) in Hanau können aufatmen: in der Nacht zum Mittwoch haben die IG Metall und der Betriebsrat mit der Geschäftsführung einen Tarifabschluss zur Zukunftssicherung der Beschäftigten erzielen können. In einem geheimen Mitgliedervotum für die Annahme des Zukunftstarifvertrags haben die IG Metall Kolleginnen und Kollegen der VAC in Hanau dem Ergebnis mit 95, 9 Prozent zugestimmt.
Die Eckpunkte des Tarifvertrags umfassen den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis 2020 und die Zusage über notwendige Investitionen in der Produktion, um eine zukunftsfähige Produktion am Standort Hanau sicherzustellen. Die VAC kann innerhalb der Laufzeit nicht aufgespalten oder Teile ausgegliedert werden. Darüber hinaus bleiben die bisherigen 24 Ausbildungsplätze im gewerblichen Bereich pro Ausbildungsjahr bis 2020 erhalten.
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Die Belegschaft der Firma WECO Contact GmbH in Hanau kann sich nach 12 Jahren tarifloser Zeit endlich über einen gültigen Tarifvertrag freuen. „Dieses Tarifwerk konnte in einem Tarifkonflikt, der von der IG Metall fast zwei Jahre lang geführt wurde, erfolgreich durchgesetzt werden", erklärt Daniel Müller von der IG Metall Hanau-Fulda. Es konnten zwar nicht alle Fehlentwicklungen der letzten 12 Jahre auf einen Schlag gelöst werden, aber der abgeschlossene Tarifvertrag birgt große Vorteile für die Belegschaft. Die größten Erfolge dieser Einigung ist die Einführung der 35 Stunden/Woche und die Anerkennung der Entgelttabelle des Flächentarifvertrages. Die Mehrheit der Belegschaft hatte bisher einen 40 Stunden/Woche Vertrag und freut sich damit über eine 5-stündige Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich!
Ausgliederung eines Teils der Gehaltsbuchhaltung, Bruch der vereinbarten Beschäftigungssicherung durch den Arbeitgeber, Freistellung und Kündigung von langjährig Beschäftigten, Umstrukturierungen im Unternehmen zu denen keine detaillierten Informationen vorliegen, trotz Betriebsvereinbarung zur Übernahme von Leiharbeitern steht „hire&fire“ für die Betroffenen auf der Tagesordnung. Viele Gründe, die uns nun dazu bewegten eine Mitgliederversammlung der IG Metall-Mitglieder bei NORMA in Maintal durchzuführen und das weitere Vorgehen zu besprechen. „Hier steht offensichtlich ein Kulturwandel auf der Arbeitgeberseite an. Die bisherigen Möglichkeiten der konstruktiven Zusammenarbeit werden anscheinend aufgekündigt“, so der Betriebsratsvorsitzende Klaus Ditzel.
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Mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen gingen rund 50 Beschäftigte der Daimler Niederlassung Fulda am Mittwochmittag auf die Straße. Mit dem Aufdruck „Willkommen mit Tarifvertrag" auf ihren roten T-Shirts wollten sie auf den Verkauf der Daimler AG von 63 konzerneigenen Niederlassungen und Standorten – darunter auch Fulda – aufmerksam machen. Gemeinsam mit der IG Metall kämpfen sie für sichere Arbeitsplätze und ihre zukünftige tarifliche Absicherung. Der Verkauf stand bereits Ende 2014 fest. Obwohl der Daimler Konzern den Arbeitern versprach, an einen Erwerber mit „hoher sozialer Verantwortung" zu verkaufen, wollen die Fuldaer bereits zum Start des Verkaufsprozesses auf ihre Bedingungen aufmerksam machen. „Wir hoffen, dass wir gesehen werden", sagte Gewerkschaftssekretär Philipp Zysas.
Für die 42.000 Beschäftigten im hessischen Kfz- Handwerk konnte ein Tarifergebnis erzielt werden. Die IG Metall und der Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes hat sich in Darmstadt auf eine stufenweise Erhöhung der Tarifeinkommen im hessischen Kfz- Handwerk geeinigt.
Ab Juni 2025 wird es 2,9 Prozent mehr Einkommen in den hessischen Autohäusern und Werkstätten geben. Ab Oktober 2026 werden die Entgelte um weitere 2,9 Prozent erhöht. Auch die Ausbildungsvergütungen werden im selben Umfang erhöht.
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Der März neigt sich dem Ende und damit auch ein Monat voller Aktionen rund um den internationalen Frauentag. Am 07.03.2025 trafen sich Vertreterinnen verschiedener Frauenorganisationen zu einem Infomarkt im Rathaus. Auch unser Ortsfrauenausschusses war mit einem gut besuchten Infostand vertreten. Wir informierten über die aktuelle Situation bei der Vacuumschmelze und der Firma J. Philipp. Beides Hanauer Betriebe in denen besonders die Arbeits-plätze von vielen Frauen auf dem Spiel stehen. Spontan ergab sich eine Spendensammlung für die MitarbeiterInnen der Firma Philipp, bei der eine stolze Summe zusammenkam.
3,4 Prozent mehr Geld, Verbesserungen bei der Altersteilzeit und der Einstieg in eine neue Bildungsteilzeit für die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das ist das Tarifergebnis, das am Mittwoch zwischen IG Metall und den Arbeitgebern der Mittelgruppe erzielt wurde. Die Tarifkommission wird am Freitag über das Tarifergebnis abstimmen.
IG Metall Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild, erklärte: „Mit dem Tarifergebnis hat die IG Metall zu allen drei Elementen ihres Forderungspaketes drei gute Ergebnisse erzielt. Der Druck von 120.000 Warnstreikenden im Bezirk hat die Arbeitgeber offenbar beeindruckt. Das Tarifergebnis sichert vor allem in den qualitativen Elementen einen Einstieg in ein neues Verständnis von Flexibilität der Arbeitszeit, die wir mittelfristig weiter voranbringen wollen. Die 3,4% sind einfach gut. Alle reden davon, dass in Deutschland Tarifentgelte steigen sollen. Die IG Metall macht das und stellt damit die Beteiligung der Beschäftigten, am Erfolg, den sie selbst erwirtschaftet haben, sicher. Das ist ein deutliches reales Plus und ein Erfolg der IG Metall."
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